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PRESSESPIEGEL NORMAN LIEBOLD

ÜBERSICHT | CHRONLOGISCH

2005

Rezensionen – Dramen, Krähe und Nachtigall, Dichterdämonen und Eckstein

Von Norman Liebold geschrieben am: 01.08.2005 unter Presseartikel

TOTENTANZ AKTUELL
Mitteilungsblatt der europäischen Totentanz-Vereinigung
Association Danses Macabres d’Europe. Sektion Deutschland
Neue Folge Heft 76. August 2005

Online unter: http://www.totentanz-online.de/

Rezensionen

Dr. Uli Wunderlich

titel der totentanz-aktuell ausgabe 8/2005

Rezensionen

Norman Liebold: Dramen. Bühnenwerke 1997-2001 [Zirkeltänze, Narrenwahn, Bardentod, Pluto und Hyronimus, Totentanz, Spiegelbruch, Politicon.]. Siegburg: Amator Veritas, 2004 (AVB 29).
ISBN 3-937330-10-0. 191 Seiten Preis: 16 Euro

Norman Liebold: Krähe und Nachtigall. Illustriert von Vera Waiterscheid & dem Autor. Roman. Siegburg: Amator Veritas, 2003 (AVB 1).
ISBN 3-53733G-08-9 175 Serten Preis 15 Euro

Norman Liebold: Dichter-Dämonen. Nahtegals Poeticon. Eine abenteuerliche Reise durch den Märenbaum. Siegburg: Amator Veritas, 2003 (AVB 33).
Sonderdruck ohne ISBN, 66 Seiten.

Norman Liebold: Eckstein. Novelle. Siegburg: Amator Veritas, 2004 (AVB 35).
ISBN 3-937330-17-8, 84 Seiten. Preis 5 Euro.

Norman Liebold ist Mediävist, Schriftsteller und Illustrator in Personalunion. Er vertreibt seine Werke unter www.amator-veritas.de und hat mir nicht nur Informationen zu seinem Bühnenmonolog Totentanz geschickt, sondern zugleich vier weitere Publikationen, in denen es ums Sterben geht. Zu nennen wäre seiner Meinung nach vor allem Krähe und Nachtigall. Dabei handelt es sich um einen Roman, der auf das Alineske Märchenbuch von 1998 zurückgeht und nun in einer illustrierten Ausgabe vorliegt. Das Buch eröffnet den Erzählzyklus um den verstorbenen Barden Nahtegal, der aufgrund seines sich weigernden Nachfolgers keine Ruhe finden kann. Die Dichter-Dämonen schließen die Folge ab und beschreiben die Jenseitsreise des Sängers in der Metapher des Geschichtenbaums. Vorbild dazu waren die kymrischen Sagas und Imramas wie lmram Brain und Dantes Göttliche Komödie. Das Stück ist in Bardenträume (ISBN 3-937330-16-x) enthalten, in einer Sonderedition ohne ISBN erschienen und wird dieser Tage als eigenständige Monographie wieder aufgelegt. Meine Sache sind solche Mittelalterphantasien nicht, aber der ein oder andere unserer Leser findet daran vielleicht Geschmack.
Und der Totentanz? Dem Autor zufolge leitet der Titel insofern fehl, als das Drama weniger eine literarische Todesdarstellung ist als ein “Welt bespeiender” Abschiedsgesang, dessen Höhepunkt in einem zwar durch den Protagonisten angekündigten, jedoch letztendlich nicht durchgeführten Suizid besteht.
Liebolds Meisterwerk ist – meiner persönlichen Meinung nach – die autobiographische Novelle Eckstein, benannt nach den Zigaretten, die der Zivildienstleistende Jan raucht, um den Anblick Sterbender zu ertragen. Der Autor schildert zunächst beinahe protokollarisch die Arbeit in der geriatrischen Pflegestation, gibt Gespräche wieder, fokussiert dabei immer mehr den Ekel und die Strategien, um die psychischen Belastungen zu ertragen. Das Büchlein sollte Pflichtlektüre für all diejenigen sein, die sich noch nicht vorstellen können, alt und krank zu werden. Anraten würde ich es aber auch solchen Lesern, die sich den Glauben an die Sozialgemeinschaft bewahrt haben. Ethikern sowohl als den Beitragszahlern der Versicherungen.



[Norman Liebold, 01.08.2005
Presseartikel
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Sommertalk – Radiointerview

Von Norman Liebold geschrieben am: 12.07.2005 unter Presseartikel

SOMMERTALK, RADIO BONN RHEIN-SIEG
Interview zum Projekt LiedErZähling.
Ausgestrahlt am 12.07.2005, 19:00 Uhr

LiedErzähling: Daniel Schult, Norman Liebold, John Brandi (von links)

Sommertalk – Radiointerview

Moderator: Bernd Engelin

Anläßlich des Positano-Liebold-Projektes “LiedErZähling” machte Radio Bonn Rhein-Sieg in der Reihe “Sommertalk” ein Interview mit John Brandi und mir.
Zum Anhören wird hier ein MP3-File zur Verfügung gestellt. Die Sendung dauerte eine Stunde und enthielt viel Musik, unter anderem auch zwei Songs von Positano. Um das MP3-File jedoch möglichst klein zu halten, wurden die Musik-Passagen herausgeschnitten und die Interview-Sequenzen durch kurze Pausen voneinander abgesetzt.
[audio:http://www.norman-liebold.de/materialien/bilder_presse/2005-07_sommertalk.mp3]



[Norman Liebold, 12.07.2005
Presseartikel
Kommentare: 1 KOmmentar » ]


Wildwuchs in Much

Von Norman Liebold geschrieben am: 01.07.2005 unter Presseartikel

Stadtmagazin Much
Juli 2005
Näheres auch unter [wildwuchs.info]

Wildwuchs in Much


Verfasser unbekannt.

Was kommt heraus, wenn ein Schriftsteller auf ein Liedermacherduo trifft? Im Falle von Norman Liebold, John Brandi und Daniel Schult erwächst daraus ein abendfüllendes Programm mit dem Titel “Liedermach- und Geschichtenerzähling”. Dieses präsentierte die Rhenag in ihrer Reihe “Wildwuchs” im Juni im Restaurant der Burg Overbach in Much. Der Siegburger Liebold bot den geladenen Gästen eine exklusive Premiere seines neuesten Werkes “Spaltenzungen”. Das Gesangs-Duo “Positano” wartete als Alltagspoeten mit zwei Stimmen und zwei Gitarren auf. Die Ausstellung “Gefühlsfarben” rundete den Wildwuchs-Abend ab. Hierbei präsentierten die drei Mucher Künstlerinnen Petra Kottisch, Alice Marras und Ingrid Müller die Ergebnisse ihres kreativen Schaffens in einer Gemeinschaftsausstellung.
“Dass die Künstler mit ihren Performances zu Diskussionen anregen, ist klar und auch von uns gewollt”, bestätigt rhenag-Marketingleiter Andreas Oppitz, “wenn einem die Künstler auch nach der Veranstaltung im Gedächtnis bleiben, dann haben wir unser Ziel, Aufmerksamkeit für junge Talente zu schaffen, erreicht.” Das Hautaugenmerk von Wildwuchs liegt auf der Förderung noch unbekannter Künstler, die ihr Können unter dem Motto “Talente, Energie und mehr” einem ausgewählten Publikum präsentieren dürfen.
Zuständig für die Auswahl der Künstler und des Veranstaltungsortes ist die Schaab PR. Sie bereitet für den kommenden Herbst bereits den nächsten Abend vor.

Bildunterschrift: Norman Liebold unterhielt die Gäste beim Wildwuchs-Abend.


[assoziiertes radio-interview] | [wildwuchs-flyer]



[Norman Liebold, 01.07.2005
Presseartikel
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Liebold, Norman: “Spaltenzungen”

Von Norman Liebold geschrieben am: 28.06.2005 unter Presseartikel

www.magister-rother.de, 28.06.2005
Originalseite: http://www.magister-rother.de/buecher/buch200506.php4#207

Liebold, Norman: “Spaltenzungen”

Stephan M. Rother, alias “Magister Rother”

halb geschminkt

Der Vater stirbt und eine Welt stürzt zusammen. Das tut sie im wahrsten Sinne des Wortes: Das Haus – wie das Leben – des Protagonisten liegt in Trümmern.
Die vorliegende, ganz neue Veröffentlichung des ursprünglich aus Sachsen stammenden Siegburger Erzählers Norman Liebold reißt den Leser an sich, ja, sie zerrt ihn mit außerordentlicher Gewalt in sich hinein: Nichtsahnend hat der Protagonist von Spaltenzungen die Tür zur Anderswelt geöffnet. Das Ergebnis ist nicht anders denn als eine Wucht oder als ein Sog zu beschreiben. Eine ungeheure sprachliche und atmosphärische Kraft zieht den Leser einfach mit hinein ins Geschehen.
Einen “Phantastischen Roman” nennt der Autor sein Buch, doch sind die ‘Spaltenzungen’ Welten entfernt – im wahrsten Sinne des Wortes – von der platten Dutzendware um Elfen, Zwölfen, Coladosen, die hierzulande tagtäglich über die Ladentische des Bahnhofsbuchhandels geht. Liebolds Buch ist literarisch, es ist magischer Realismus von einer solchen Dichte, dass wir uns vielleicht wundern über einen Wirbelwind, der brav werden kann wie ein Schoßhündchen, einen Haushalter und Denkmalstützer oder einen mit einem Maschinengewehr bewaffneten Parzifal – zugleich aber fasziniert und, ja, bezaubert sind und unvermittelt spüren, dass das genau das Gefühl ist, das unsere Vorfahren empfunden haben müssen, wenn sie ihren Skalden lauschten.
Liebold ist ein großartiger Erzähler. Man sollte sich nicht scheuen, ihn in einem Atemzug mit so unterschiedlichen Autoren Hans Bellmann oder Waltraud Lewin zu nennen. Uneingeschränkt empfehlenswert – und doch ist Vorsicht geboten: Mit Büchern ist es eben auch ein bisschen wie mit Besenschränken. Wer sie unvorbereitet öffnet, muss mit allem rechnen.

Amor Veritas Verlag, Siegburg 2005, ISBN 3-937330-24-0, Preis 8,60 Euro. Bei Bestellung über die Website des Autors Preis 6,50 Euro plus Versand 1,– Euro. Für weitere Details und Bestellung: www.norman-liebold.de

Mag
Zur Diskussion von Spaltenzungen im Novitates-Forum



[Norman Liebold, 28.06.2005
Presseartikel
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Erfolgreiche Wanderung auf literarischem Neuland

Von Norman Liebold geschrieben am: 01.02.2005 unter Presseartikel

Rhein-Sieg-Anzeiger, 01.02.2005
Der Artikel ohnline aus www.ksta.de: http://www.ksta.de/html/artikel/1106906565397.shtml

ERFOLGREICHE WANDERUNG AUF LITERARISCHEM NEULAND

Im Kulturcafe boten Lesung, Musik und Ausstellung eine gelungene Alternative zum Karneval

Von Lisa M. Boscheinen

John Brandi (links) und Daniel Schult von 'Positano' BILD: LMB

Siegburg - “Das Krasse an der Geschichte ist – sie ist größtenteils wahr!” Unfassbar erscheint die Äußerung Norman Liebolds über seinen ersten Kriminalroman. Bei der öffentlichen Vorstellung seines Buches mit dem Titel “Ruhestand”, im Siegburger CVJM-Kulturcafé, beeindruckte diese Feststellung sichtlich. Denn Andreas Liebold, der Bruder des jungen Autors, war selbst in die verzwickte Geschichte um Kriminalkommissar Dörber verwickelt.

Als direkt Beteiligter übernahm er auch die Illustration des Romans. Norman Liebold bewegt sich im Krimigenre sozusagen auf schriftstellerischem Neuland, was allerdings nicht heißt, dass “Ruhestand” sein erstes Buch wäre. Märchen, eine sozialkritische Novelle, Fantasy-Storys, Horrorromane und Theaterstücke hat er bereits verfasst. Dank dieser literarischen Vielfalt beißt sich jeder die Zähne an ihm aus, der versucht, seinen Stil irgendwie einzuordnen.

Über “Ruhestand” sei nur gesagt, dass die fein ausgearbeiteten Dialoge, die Liebold als Appetithäppchen professionell vortrug, die Zuhörer zum weiterlesen ermunterten. Liebold arbeitete die Gewissenskonflikte des Kriminalkommissars spannend heraus: “Ich muß doch wissen wie’s ausgeht”, erklärte eine Zuhörerin begeistert, als sie sich ein Exemplar des Werkes sicherte. Neben der Lesung gab es an diesem Abend noch weitere Highlights: Im Kulturcafé eröffnete Liebold auch die Ausstellung seiner graphischen Arbeiten unter dem Titel “Grenzbilder”. Hierbei handelt es sich um fantasievolle Illustrationen seiner Bücher. Außerdem präsentierte das Liedermacher-Duo “Positano” aus Bonn-Kessenich einige seiner aktuellen Stücke. Musikalisches Können und pointierte Texte bilden dabei die Erfolgsgrundlage. Ob es um den fetzigen “Zahnsteinreggae” oder um den “Streifenpolizisten” geht, ob bei Domian “die Psychos anrufen” und man auf der Couch sitzend nur “Aua” denkt – mit zum Teil bissigem Humor nahm das Duo gekonnt Alltagsprobleme auf die Schippe. Und auch Politik- und Gesellschaftskritik ließen sie nicht aus. Das Lied “die Gedanken sind frei” wurde kurzerhand in “Der Markt ist frei” umgewandelt -, sei dies doch die einzige Freiheit, die es heutzutage gebe. Um dem eintönigen Studentenleben zu entfliehen, beschlossen “Positano”, eine Strandbar in Sansibar aufzumachen.



[Norman Liebold, 01.02.2005
Presseartikel
Kommentare: 1 KOmmentar » ]