Extrablatt vom 10.06.2009
Much (am). Die Schüler der drei Klassen des 10. Schuljahres der Realschule haben alle Abschlussarbeiten bewältigt. Ihre Tage an der vertrauten Lernstätte sind also gezählt. Um ihnen dafür noch etwas Besonderes und Interessantes zu bieten wurde mit Norman LIebold (32) ein Schulprojekt entwickelt. Grundlage dafür ist dessen jüngstes Werk, die Novelle “Navigator”. Begeistert von der Idee waren auch die Deutschlehrerinnen Ulrike Dicke, Brunhilde Müller und Gudrun Schilling. Sie beteiligten sich auch an der Ausarbeitung des inhaltlichen und thematischen Vorgehens. “Wegen meines früheren eigenen Interesses am Schuldienst freue ich mich über diese Premiere auch für mich besonders”, so der in Niederpleis wohnhafte Schriftsteller. Die Science-Fiction-Plastikwelt passt gut in die Vorstellungswelt der jungen Zuhörer. Harz IV [sic! Hartz IV], Finanzkriese und mehr verbinden sich mit einer witzigen Story. Die wurde von Norman Liebold mit unverkennbar schauspielerischem Talent “angelesen”, in einer Fragerunde danach die Erwartungshaltung erfragt und im weiteren Verlauf dieses Wochenprojektes Arbeitsgruppen gebildet. In ihnen wurden die “technischen, sozialen und literarischen” Aspekte dieser Utopie herausgearbeitet. Interessant für Autor wie für die Schüler war wohl die erlebbare Meinungs- und Ideenvielfalt. Das Projekt, auch als Überbrückung zwischen Abschluss aller Arbeiten und dem Ende der Realschulzeit, geriet nicht nur interessant und unterhaltsam, sondern verhalf hier und da auch noch zu einer Notenverbesserung. Bei der öffentlichen Abschlussveranstaltung mit dem Duo “WortAnKlang” konnten sich auch die Eltern und andere Interessierte ein Bild machen, wie lebendig und interessant Literatur sein kann.
Bildunterschrift: “Locker vom Hocker”, so fand in der Aula im Schulzentrum Norman Liebold den Einstieg in seine interessante Science-Fiction.Novelle vom “Navigator”. Foto: Müller
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[Norman Liebold,
10.06.2009 |
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