Von Norman Liebold geschrieben am: 30.07.2010 unter Presseartikel
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“Der Kulturgeist” in Nettersheim oder “Kultur – nein Danke”?Von Anja Raith (ar) Es sollte die erste Lesung im neuen Literaturhaus werden. Aber am Abend dieses sehr heißen Tages konnten sich nur vier Besucher dazu aufraffen, die angebotene Literaturlesung im Hof des noch unrenovierten Gebäudes zu besuchen. Autor Normen [sic! Norman] Liebold und sein musikalischer Begleiter Maxim Spektor nahmen es gelassen und als der Vorschlag kam, man solle doch in die besser besuchte Eisdiele umzuziehen, begaben sie sich sogleich auf Wanderschaft. Ali al Najar und seine Frau begrüßten die u.a. mit “Caisa” und Klarinette beladenen Wanderer gerne in der “Kultureisdiele”, die auch schon das Liedermacherduo “Positano” zu Gast hatte. Und genau dieses Duo d.h. Daniel und John standen Pate für die Geschichte “Der Kulturgeist”. Hier entdeckt John nach einem sehr enttäuschenden, schlecht besuchten Konzert ein Beduinenzelt in der tristen Kellerdisko und verliebt sich in die schöne Dunjazad, die ihn sogleich in Richtung eines fast philosophischen Diskurses über Sinn und Idiotie der modernen Kulturindustrie führt. Autor Norman Liebold gelang es im Zusammenspiel mit dem “Tätowierer, Zeichner und Musiker” Maxim Spektor auch an diesem Abend, mit einer Mischung aus Live-Hörbuch, mimisch-gestischem Rollenspiel und schwebend schöner Musik seine Figuren zum Leben zu erwecken und blumig orientalische Erzählkunst mit herber Gesellschaftskritik zu verbinden. In der Erzählung gelingt es Dunyazad, John im Laufe der Nach davon zu überzeugen, dass der ihm gewährte eine Wunsch nur heißen kann, dass alle CD’s und sonstigen Tonträger zerstört werden, denn “alles, was man einfach haben kann,…, verliert notwendigerweise seinen Wert”. Ob das auch für den Bereich der Literatur gilt? Es bleibt zu hoffen, dass sich auch die Literaturfreunde in Nettersheim darauf besinnen, dass jede Art von Kunst und Kultur voraussetzt, dass ausreichend viele Menschen den Kulturbetrieb aktiv als Künstler, Organisatoren und als Kunstgenießer, -förderer und -käufer mitgestalten. [Bildunterschriften: |
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[Norman Liebold,
30.07.2010 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 14.06.2010 unter Presseartikel
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[Norman Liebold,
14.06.2010 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 29.03.2010 unter Presseartikel
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Kölnische Rundschau vom 29.03.2010. Krimi über den „Gläsernen Bürger“Von MICHAEL SCHNITZLER NETTERSHEIM. „Gläserner Sarg“ heißt die Krimi-Erzählung, aus der Norman Liebold in der Nettersheimer Gemeindebücherei las. Gläserner Sarg? „Die Erklärung für den Titel würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen“, sagte Liebold und erklärte dann doch recht prägnant: Der gläserne Sarg spiele einerseits auf den gläsernen Sarg Schneewittchens, andererseits auf den „Gläsernen Bürger“, also den vom Staat durchleuchteten Bürger an. Diese zunehmende Überwachung der Bürger durch den Staat, in den vergangenen Jahren etwa in Bezug auf die Methode der Videoüberwachung kontrovers diskutiert, ist das Hauptthema von Liebolds Buch. Die Hauptfigur, der manisch-depressive 60-jährige Bauer Rowedder aus dem Siebengebirge, fühlt sich permanent vom Staat verfolgt, weshalb die Erzählung eine Gradwanderung zwischen der mitunter erschütternden Wirklichkeit und den paranoiden Fantasien des Bauern darstellt. Als schlussendlich ein Flugzeug im Auftrag des deutschen Staats in den „Langen Eugen“ – das Zentrum des UN-Campus’ in Bonn – gelenkt wird, um neuen Antiterror-Gesetzen den Weg zu bereiten, kann der in Ohnmacht fallende Rowedder längst nicht mehr zwischen der Realität und seinen Wahnvorstellungen unterscheiden. Gerade diese Momente zwischen Realität und Wahnsinn waren es, die Liebold besonders gekonnt szenisch darstellte. Dazu lieferte sein musikalischer Partner Bernd Gast die passende akustische Untermalung: Mit seiner Gitarre und seinem Mini-Keyboard legte er mal normale, dann wieder verzerrt-verrückte Geräusche unter Liebolds Erzählung und gab der Lesung so die entsprechende Atmosphäre. Schade war es, dass nur wenige Besucher der Lesung beiwohnten, die im Rahmen der fünften „Literatour“ in Nettersheim stattfand. Kerstin Juchem, Leiterin der Gemeindebücherei war angesichts der geringen Resonanz etwas ratlos, Liebold hingegen nahm es gelassen – nachdem der Königswinterer sich draußen sein „Pfeifchen“ angesteckt hatte, las er drinnen entspannt für das anwesende Grüppchen. [Bildunterschrift:] Musikalisch unterstützt von Bernd Gast las Norman Liebold in der Gemeindebücherei Nettersheim voller Inbrunst aus seiner Krimi-Erzählung “Gläserner Sarg” vor. (Foto: Schnitzler) |
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[Norman Liebold,
29.03.2010 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 02.03.2010 unter Presseartikel
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Kölner Stadtanzeiger vom 02.03.2010. Online-Version des Artikels: http://www.euskirchen-online.ksta.de/html/artikel/1264185905429.shtml Wahrheit, Wirklichkeit, WahnsinnInitiatorin Kerstin Juchem hat die “Literatour” zu einer Veranstaltungsreihe entwickelt, die den Vergleich mit großen Literaturhäusern nicht zu scheuen braucht. Den diesjährigen Auftakt gestaltet die Autorin Martina Kempff.Von Claudia Hoffmann. NETTERSHEIM – Auch in diesem Jahr bietet das Literaturhaus Nettersheim großen und kleinen Bücherfreunden im Rahmen der „Literatour“ eine Fülle ausgesuchter literarischer Leckerbissen. Was vor fünf Jahren mit zehn Veranstaltungen – zumeist in Form klassischer Lesungen – gewissermaßen noch als „Kultur im Kleinen“ begann, hat sich unter der Leitung von Bibliothekarin Kerstin Juchem in der Zwischenzeit zu einer Veranstaltungsreihe entwickelt, die den Vergleich mit Literaturhäusern in den größeren Städten nicht zu scheuen braucht.
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[Norman Liebold,
02.03.2010 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 10.02.2010 unter Presseartikel
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Wetzlarer Neue Zeitung vom 10.02.2010, Seite 17 Neuer Salon schafft MythenweltGalerie Artis Opus Bruninvels will Bildende Kunst und Literatur verbindenVon Gerhard Gerbig Braunfels. Der gelungene Auftakt ist gemacht: In Zusammenarbeit mit der Galerie Artis Opus Bruninvels und in deren Räumen haben der aus Tiefenbach stammende Maler und Grafiker Björn TheHoink Zutt sowie der Schriftsteller Norman Liebold (Königswinter) einen Literatur- und Kunstsalon etabliert. Rund 50 Besucher machten sich am Eröffnungstag ein Bild vom neuen Kulturprojekt in der Borngasse, mit dem die seit fünf Jahren in der Altstadt bestehenden Galerie eine “Liaison von Literaturvortrag und Kunst” fördern möchte möchte [sic!]. Vier Veranstaltungen sind pro Jahr geplant – vom Märchen über den Kriminalroman bis zum sozialkritischen Science-Fiction. |
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[Norman Liebold,
10.02.2010 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 08.02.2010 unter Presseartikel
Artis Opus eröffnet SalonBraunfels (red). Zum Auftakt efnes neuen Literatursalons in der Galerie “Artis Opus Bruninvels” lädt diese für morgen (Sonntag) zu Autorenlesung und Vernissage in die Borngasse 15 nach Braunfels ein. Der Einlass für die erste Veranstaltung unter dem Motto “Spaltenzungen – Neuzeit-Märchen in Wort und Bild” beginnt um 17 Uhr, die Lesung um 18 Uhr. Der Eintritt an der Abendkasse kostet acht Euro, im Vorverkauf sieben Euro, ermäßigt fünf Euro. Die Braunfelser Galerie, der aus Tiefenbach stammende Künstler Björn TheHoink Zutt und der Schriftsteller Norman Liebold wollen auf diesem Weg einen Salon etablieren, der im vierteljährlichem Rhythmus eine Liason von Literaturvortrag und Kunst vorstellt. Für 2010 sind vier Veranstaltungen geplant, die quer durch das Werk Liebolds von düster-romantischen Märchen über Kriminalromane bis hin zu sozialkritischen Science-Fictions fübren. Am Sonntag sollen die Gäste in die Welt der Mythen und Geschichten um Anderwelt, Parzifal und die Tafelrunde entführt werden. Aber die Geschichte verwandelt sich überraschend zu einem modernen Seitenhieb auf Politik und Krieg – und das nicht ohne eine |
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[Norman Liebold,
08.02.2010 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 06.02.2010 unter Presseartikel
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Braunfelser Stadtnachrichten vom 06.02.2010, Seite 12 Auftakt des Literatursalons in der Galerie “Artis Opus Bruninvels”, Braunfels
NeuzeitMärchen in Wort und BildArtis Opus Bruninvels präsentiert Literatur- und Kunstsalon. Die Braunfelser Galerie “Artis Opus Bruninvels” in der Borngasse, der aus Tiefenbach stammende Künstler Björn TheHOINK Zutt und der Schriftsteller Norman Liebold etablieren einen Literatur- und Kunstsalon im malerischen Braunfels. In vierteljährlichem Rhythmus werden bildende Kunst und Literatur sich in den Räumlichkeiten der Kunstgalerie begegnen, die seit 5 Jahren zu Füßen des historischen Schlosses ein Zentrum für Kultur in Braunfels darstellt und mit dem Literatursalon eine ganz besondere Möglichkeit der Unterhaltung für die Bürger entstehen lassen möchte: Die Liason von verzauberndem Literaturvortrag und Kunst. Für 2010 sind vier Veranstaltungen geplant, die quer durch das facettenreiche Oeuvre Liebaids von düster-romantischem Märchen über Kriminalromane bis hin zu sozialkritischem ScienceFiction führen. Auftakt ist passend zur dunkel-nebeligen Jahreszeit eine Lesung aus dem mystischen Märchenroman “Spaltenzungen”, der die alten Mythen und Geschichten um Anderweit, Parzifal und die Tafelrunde Weitere Vorstellungen:
Links und weiterführende Informationen:
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[Norman Liebold,
06.02.2010 |