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“Dichterbrand” und “Die Höhle” – Buchbesprechungen im Extrablatt

Von Norman Liebold geschrieben am: 21.12.2011 unter Presseartikel

Extrablatt vom 21.12.2011, Seite 9

Extrablatt Rhein-Sieg vom 21.12.2011, S. 9

Extrablatt Rhein-Sieg vom 21.12.2011, S. 9

Dichterbrand

Ein Siebengebirgs-Krimi

Ein kauziger Privatdetektiv, liebevoll gezeichnete Charaktere, knisternde Spannung und eine gute Portion spitzzüngiger Humor machen Liebolds „Dichterbrand“ zu einem anspruchsvollen Lesevergnügen. „Liebold fängt nicht nur seine Charaktere in einem Netz aus Spiel und Wirklichkeit: auch als Leser kann man die Grenze zwischen Schein und Sein bald nicht mehr erkennen. Er verleiht den Figuren und der Geschichte eine Lebendigkeit, die dem Leser Schauer über den Rücken hinunterjagt. Liebolds Ironie, die das Genre an sich in Frage stellt, lässt den Krimi nie an Glaubwürdigkeit verlieren und schafft einen ganz eigenen, ja fast nüchternen Realismus.” Kölnische Rundschau

Dichterbrand
Ein Siebengebirgs-Krimi
WWW.LIEBOLDBUCH.DE
ISBN 978-3-937330-22-8
216 Seiten, Paperback

Die Höhle

Siebengebirgs-Horror

Der Psychologie-Doktorand Manuel geht daran, die Phobien seiner Liebsten therapieren zu wollen. Er führt sie an den unheimlichsten Ort, den er kennt – die Ofenkaulen unter dem Petersberg, um sie, wie er wortreich ausführt, zu „desensibilisieren“. Doch was dort auf ihn wartet, sind seine eigenen Ängste, und er wird in einen Abgrund aus Grauen geschleudert, in dem er sich ihnen stellen muss. Tief unter dem Petersberg verschmilzt Liebold Psychoanalyse und uralte Mythen zu einem Horrorroman, der mit Urängsten ebenso spielt wie mit dem Leser. Und er nimmt den Leser mit auf eine Reise durch sich selbst.
Die Höhle
Siebengebirgs-Horror
WWW.LIEBOLDBUCH.DE
ISBN 978-3-937330-35-8
116 Seiten, Paperback



[Norman Liebold, 21.12.2011
Presseartikel
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Eine Reise durch die Psyche

Von Norman Liebold geschrieben am: 11.12.2011 unter Presseartikel

Generalanzeiger vom 10./11.12.2011, Seite 18

Eine Reise durch die Psyche

Der neue Roman des Autors Norman Liebold spielt in den Ofenkaulen unter dem Petersberg

Photo im Generalanzeiger 10./11.12.2011, Seite 18Photo im Generalanzeiger 10./11.12.2011, Seite 18
Photo im Generalanzeiger 10./11.12.2011, Seite 18

Von Rebecca Erken

SIEBENGEBIRGE. Der unheimlichste Ort, den man sich vorstellen kann? Für Manuel sind das die Ofenkaulen unter dem Petersberg. In dem Stollensystem, das sich wie ein ungeheuerlicher Abgrund auftut, trifft der Psychologie-Doktorand weniger auf furchterregende Geister und wilde Tiere, sondern vielmehr: auf seine eigenen Ängste.
Der Protagonist von Norman Liebolds kürzlich erschienenem Horrorroman „Die Höhle“ steigt hinab in das undurchdringliche Geflecht seiner eigenen Psyche. Dabei wollte Manuel mit dem Besuch eigentlich die Phobien seiner Freundin Silvia therapieren. Doch alles kommt anders, als der Wissenschaftler es geplant hatte.
Der Autor Norman Liebold lebt in Neunkirchen-Seelscheid, zum Schreiben zieht er sich in seinen Wohnwagen auf dem Campingplatz in Eudenbach zurück. „Ich nutze meinen Wohnwagen als Schreibklause, insbesondere für Geschichten und Romane, die im Siebengebirge spielen“, sagt Liebold. Inzwischen hat der 35-Jährige sieben Siebengebirgs-Bücher veröffentlicht, vier davon sind Krimis. Im neuen Roman „Die Höhle“ huldigt Liebold einem alten literarischen Motiv: Der Berg, und was sich in seinem Inneren verbirgt, hat schon viele Autoren zum Schreiben inspiriert. Vor allem die Romantiker, etwa Ludwig Tieck, mit seiner Erzählung „Der Runenberg“ (1804) oder E.T.A. Hofmann mit der Erzählung „Die Bergwerke zu Falun“ (1819) haben sich dem Thema gewidmet. Und ähnlich wie in den Erzählungen der Romantiker tritt das Unheimliche dem Protagonisten von Liebolds Roman in der Höhle auch in Gestalt einer Frau entgegen. „Sie war überirdisch schön“, heißt es dort. Und: „Sie war eine starke Frau, die wusste, was sie wollte und es sich nahm.“ Für Manuel bedeutet die Begegnung auch eine Verwandlung – nur so viel: „Er fühlte sich seltsam klein und jungenhaft neben ihr.“

Der Autor

„Die Höhle“ ist im Verlag Amator Veritas erschienen und ab sofort für 10,95 Euro imHandel erhältlich. Mit „Dichterbrand“ brachte Norman Liebold 2008 seinen ersten Siebengebirgskrimi heraus, dem einige folgten. Der Autor wurde 1976 in Sachsen geboren und studierte Literatur- und Sprachwissenschaften an der Universität Bonn. Zum Schreiben zieht er sich in seinen Wohnwagen zurück, der im Siebengebirge auf dem Campingplatz Eudenbach steht. Info:www.norman-liebold.com.


Generalanzeiger vom 10./11.12.2011
Generalanzeiger vom 10./11.12.2011

Bildunterschrift: Siebengebirgs-Autor: Norman Liebold. FOTO: ANKE BÖSER



[Norman Liebold, 11.12.2011
Presseartikel
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Künstlergruppe “Junus Karimow” zu Gast

Von Norman Liebold geschrieben am: 13.09.2011 unter Presseartikel

Extrablatt vom 13.09.2011

Künstlergruppe “Junus Karimow” zu Gast

Mehr als 20 Mitglieder stellen beim Jungen Forum Kunst Siegburg aus

Kalle Löbach (links) und Junus Karimow waren hoch zufrieden mit der Resonanz des Publikums. Foto: Kieras
Kalle Löbach (links) und Junus Karimow waren hoch zufrieden mit der Resonanz des Publikums. Foto: Kieras

Siegburg (pk). Unter dem Titel “Lebenskunst – Kunstleben” findet zur Zeit in der Kunst- und Ausstellungshalle, Luisenstraße 80, eine Ausstellung mit bildnerischen Arbeiten der Malklasse des freischaffenden Künstlers und Dozenten für Aktmalerei, Zeichnen und Portraitmalerei an der Rhein-Sieg-Akademie für realistische bildende Kunst und Design, Junus Karimow, statt.
Zu sehen sind vor allem Akt- und Portraitmalerei, aber auch Naturstudien sowie abstrakte Interpretationen.
Junus Karimow ist Absolvent des Moskauer staatlichen akademischen Kunstinstituts Surikov und schloss dort mit einem Diplom für freie bildende Kunst ab.
Der Publikumszustrom zur Eröffnung war enorm, der Vorsitzende des Jungen Forums, Kalle Löbach, freute sich über das große Interesse und auch die Künstler waren zufrieden mit der durchweg positiven Resonanz auf ihre Werke.
Dr. Otmar Weinreich, selbst Mitglied der Künstlergruppe, sprach zur Vernissage und lobte im Namen aller Künstlerkollegen die intensive Betreuung durch ihren Dozenten. Im Anschluss führte Junus Karimow durch die Ausstellung und der Schriftsteller Norman Liebold begleitete den Abend mit einer musikalischen Dichterlesung.
Noch bis zum 18. September besteht die Möglichkeit, die Bilderschau zu besuchen, und zwar montags bis freitags von 19 bis 22 Uhr und samstags und sonntags von 14 bis 19 Uhr.
Gruppenbild mit Dozent. Die Künstler um Junus Karimow (vorne rechts) zeigen einen repräsentativen Querschnitt ihrer Werke. Foto: Kieras
Gruppenbild mit Dozent. Die Künstler um Junus Karimow (vorne rechts) zeigen einen repräsentativen Querschnitt ihrer Werke. Foto: Kieras



[Norman Liebold, 13.09.2011
Presseartikel
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“Wir machen einfach, was uns Spaß macht”

Von Norman Liebold geschrieben am: 09.09.2011 unter Presseartikel

Generalanzeiger vom 09.09.2011

“Wir machen einfach, was uns Spaß macht”

Die Künstlergruppe Karimow stellt sich von heute an mit ihren Werken in der Kunst- und Ausstellungshalle vor

Generalanzeiger vom 09.09.2011
Generalanzeiger vom 09.09.2011

SIEGBURG. Als Künstler zu Geld zu kommen, ist keine leichte Kunst. Vielleicht hat Otmar Weinreich deswegen die wissenschaftliche Laufbahn eingeschlagen: etwas Solides, um auf Nummer sicher zu gehen. Seit sieben Jahren allerdings widmet er sich nun ganz der Kunst, eine faszinierende Sache, wie er meint. Und doch hat ihn die Wissenschaft nicht ganz losgelassen. Otmar Weinreich hat Landwirtschaft studiert, mit Schwerpunkt Verhaltensforschung und Genetik. “Menschwerdung II” heißt eines seiner Werke, das ihn fast ein Jahr Arbeit gekostet hat. Mittendrin die menschliche Evolution, ein Thema, was seiner Meinung nach, viel zu wenig Niederschlag in der Kunst finde. Die DNS, unser Erbgut, schlängelt sich durch die Erdgeschichte, von der Urzeit zum heutigen Menschen, alles in einem Bild. Weinreich ist Mitglied der Künstlergruppe Karimow. 19 Mitglieder zeigen von heute an ihre gesammelten Werke in der Kunst- und Ausslellungshalle an der Luisenstraße. Eröffnet wird die Ausstellung um 19 Uhr durch Karl-Heinz Löbach vom Jungen Forum Kunst Siegburg e.V. Otmar Weinreich wird anschließend die Künstlergruppe vorstellen, die sich um Vorreiter und Inspirator Junus Karimow, Absolvent des Moskauer staatlichen akademischen Kunslinstituts Surikov mit Diplom für Freie Bildende Kunst, gebildet hat. Seit Z007 trifft er sich mit Gleichgesinnten, Weinreich nennt es “ein gemeinsames Bemühen sich weiterzuentwickeln”.

Unter dem Motto “Lebenskunst- Kunstleben” bietet die Ausstellung eine große stilistische Vielfalt. Altarbilder der Heiligen Katharina sind da ebenso zu finden, wie märchenhafte Erdbeergnome und Illustrationen einer Horror-Novelle. “Wir machen einfach, was uns Spaß macht”, kommenliert Michael Loos, Schüler der Rhein-Sieg-Akademie für realistische Bildende Kunst und Design. Junus Karimow führt heute Interessierte durch die Ausstellung, ergänzt wird die Eröffnung von einer musikalischen Dichterlesung des Schriftstellers Norman Liebold, der auch einen Teil seiner Werke in der Ausstellung präsentiert. Die Gemälde und Illustrationen sind anschließend noch bis Sonntag, 18. September, zu besichtigen. Geöffnet ist die Kunst- und Ausstellungshalle Siegburg, Luisenstraße 80. montags bis freitags von 19 Uhr bis 22 Uhr, sowie samstags und sonntags Von 14 Uhr bis 19 Uhr. kin



[Norman Liebold, 09.09.2011
Presseartikel
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“Lebenskunst – Kunstleben” im Jungen Forum Kunst

Von Norman Liebold geschrieben am: 31.08.2011 unter Presseartikel

Hennefer Stadtecho vom 21.08.2011

Siegburg (Ra) Am Freitag, den 09. September 2011, um 19.00 Uhr, eröffnet das Junge Forum Kunst in Kooperation mit der Künstlergruppe Junus Karimow eine Ausstellung mit dem Titel “Lebenskunst – Kunstleben”.

Hennefer Stadtecho vom 31.08.2011
Hennefer Stadtecho vom 31.08.2011

In der Kunst- und Ausstellungshalle des Jungen Forums Kunst in der Siegburger LuisenstraBe 80 zeigt die Künstlergruppe Junus Karimow eine Ausstellung mit bildnerischen Arbeiten von mehr als zwanzig Mitgliedern seiner Malklasse. In Karimows Atelier in Asbach-Rauenhahn stehen die klassischen Themen der traditionellen Malerei im Vordergrund. So werden in der Ausstellung vor allem Akt- und Portraitmalerei, aber auch Naturstudien sowie abstrakte Interpretationen zu sehen sein. Junus Karimow ist Absolvent der Moskauer staatlichen akademischen Kunstinstituts Surikov und schloss dieses mit einem Diplom für freie bildende Kunst ab. Er arbeitet als freischaffender Künstler und Dozent für Aktmalerei, Zeichnen und Portraitmalerei an der Rhein-Sieg-Akademie für realistische bildende Kunst und Design. Zur Vernissage spricht Dr. Otmar Weinreich. Junus Karimow lädt anschlieBend zu einer Führung durch die Austellung ein (www.junuskarimow.de/kuenstlergruppe). Begleitet wird der Abend von einer musikalischen Dichterlesung mit dem Schriftsteller Norman Liebold (www.wortanklang.de).
Vielfältige Talente der Künstler.
Alle Schuler von Junus Kanmow – unabhängig ob erst kurz bei ihm im Unterricht oder teilweise über Jahre in engem Kontakt mit dem Künstler – haben im Laufe der Jahre ein Miteinander entwickelt, das sich sehr inspirierend und fördernd auf ihre künstlerische Aktivitaten auswirkt. Besonders hervorzuheben sind die gemeinsam organisierten Ausstellungen, die in der Öffentlichkeit auf groBe Resonanz stoßen. Die regelmäßig stattfindenden Ausstellungen vermitteln einen hervorragenden Überblick über die vielfältigen Talente der einzelnen Künstler und den großen Beitrag von Junus Karimow bei der Entwicklung ihrer Fähigkeiten.
Die Künstlergruppe ist außerdem beredtes Zeugnis von der guten Atmosphäre, die im Atelier Karimow herrscht. Die Ausstellung ist bis zum 18. September geöffnet
Öffnungszeiten: montags bis freitags von 19.00 bis 22.00 Uhr. Samstags und Sonntags von 14.00 bis 19.00 Uhr.



[Norman Liebold, 31.08.2011
Presseartikel
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Archäologie live im Landesmuseum: Eine Reise in die Steinzeit

Von Norman Liebold geschrieben am: 14.06.2011 unter Presseartikel

Generalanzeiger Bonn vom 14.06.2011. Online-Version des Artikels >>>

Archäologie live im Landesmuseum: Eine Reise in die Steinzeit

Von Anke Vehmeier

Bild im Generalanzeiger vom 14. Juni 2011, S. 17.
Bild im Generalanzeiger vom 14. Juni 2011, S. 17.17-Jun-2010 13:21, PENTAX PENTAX K-m , 5.6, 50.0mm, 0.05 sec, ISO 200

Bonn. Das Feuer lodert im Hof, Melodien aus längst vergangenen Zeiten ertönen, Bögen und Speere warten darauf, zur Jagd getragen zu werden. Ein Hauch Steinzeit liegt über der Colmantstraße. Immer wieder schauen interessierte Passanten durch das Tor, was sich wohl Geheimnisvolles im Landesmuseum tut. Dort hocken mehrere Personen auf Holzstämmen und schnitzeln Birkenrinde in Behälter.

Wir schreiben das Jahr 2011 – doch die Männer und Frauen haben sich auf eine Zeitreise begeben. “Die Teilnehmer erleben den gesamten Prozess des Birkenpechkochens. Das dauert insgesamt zehn Stunden”, sagt Norman Liebold. Gemeinsam mit Jan Hendrik Landefeld bot er am Pfingstmontag den Kurs “Birkenpech, der Klebstoff der Steinzeit” im Landesmuseum an.
“Birkenpech war der erste thermoplastische Klebstoff der Welt”, sagte Landefeld. Der gelernte Schreiner experimentiert mit dem knetgummiähnlichen, tiefschwarzen Material. Mit der Klebemasse wurden in der Steinzeit die scharfen Hornspitzen auf den Pfeilen befestigt.
Wenn die Steinzeitmenschen auf die Jagd gingen, hatten sie vielleicht zehn Pfeile dabei, denn sie waren sehr sperrig. “Wenn ein Pfeil nicht getroffen hatte, saßen sie abends am Lagerfeuer und tauschten die alte gegen eine neue Spitze”, so Landefeld.

Bis zur Gewinnung des Birkenpechs war es ein aufwendiger Weg, denn erst musste das Pech, ein teerähnliches Destillat, gewonnen und verarbeitet werden. Zuerst wurde Birkenrinde mit Bast geschnitzelt. Dann wurde der Topf mit den Schnitzeln eingegraben – im Hof des Landesmuseums gab es dafür am Montag eine Sandkiste -, mit Lehm abgedichtet und erhitzt, bis die Masse zu einem Destillat eingekocht ist. Dann kam noch Asche hinzu.
Die Teilnehmer des Kurses wickelten selbst die Pfeile, feilten die Hornspitzen, brachten Federn an den Pfeilschäften an und verklebten die Spitzen mit Birkenpech. Damit es den Teilnehmern in den Wartephasen nicht langweilig wurde, gab es Musik und Lesungen. Schriftsteller Norman Liebold las eine spannende Geschichte aus prähistorischer Zeit vor, mit musikalischer Begleitung. Normalerweise schreibt Liebold Krimis und Märchen. Für den Kurs hatte er sich speziell eine Geschichte ausgedacht.
“Ich habe ein großes Interesse an Kunstgeschichte, aber auch an Technik. Hier möchte ich gerne das Handwerk kennen lernen und schauen, wie die Leute das früher gemacht haben”, sagte Brigitte Thiel-Rajabi. Sie besucht häufiger Kurse im Landesmuseum. “Gerade in unserer technischen Welt ist es wichtig, sich mit rudimentären Fertigkeiten zu beschäftigen. Ich habe größte Hochachtung vor dem, was die Menschen früher geleistet haben.”
Filigran und elegant präsentierten sich darüber hinaus die Werke der Goldschmiede-Meisterin Ute Schäfer. Sie zeigte altertümlichen Schmuck mit Symbolen und Figuren.

[Bildunterschrift:] Birkenpechkochen und Pfeilbauen macht viel Arbeit: Kursleiter Jan Hendrik Landefeld (links) zeigt den Teilnehmern am Landesmuseum, wie es geht. Foto: Volker Lannert


Generalanzeiger vom 14.06.2011, S. 17
Generalanzeiger vom 14.06.2011, S. 1717-Jun-2010 13:21, PENTAX PENTAX K-m , 5.6, 50.0mm, 0.05 sec, ISO 200



[Norman Liebold, 14.06.2011
Presseartikel
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Ein liebenswerter Schnüffler

Von Norman Liebold geschrieben am: 16.05.2011 unter Presseartikel

Bonner General-Anzeiger, 16.05.2011, S. 12

Ein liebenswerter Schnüffler

Norman Liebold liest aus seinem Siebengebirgskrimi “Dichterbrand”. Der
Künstlerverein “Siebenkunst” stellt sich vor

Generalanzeiger vom 16.05.2011, S. 13.
Generalanzeiger vom 16.05.2011, S. 13.18-Mai-2011 22:03

OBERPLEIS. Ein Häufchen Asche ist alles, was vom Dichter hinter den Sieben Bergen übrig bleibt. War es ein Unfall, Freitod oder hat sich dort im beschaulichen Eudenbach sogar ein grausamer Mord zugetragen? Erster Fall für Privatdetektiv Quirin Hundtemann, einen Möchtegern-Sherlock Holmes, der eigentlich Literaturwissenschaftler ist und seine Examensarbeit dem berühmten englischen Krimihelden gewidmet hat. Ob der liebenswerte Schnüffler am Ende erfolgreich war, erfuhren die Zuhörer bei der Autorenlesung von und mit Schriftsteller Norman Liebold zwar nicht, aber sicherlich wird es nun so manch einem in den Fingern kribbeln, den Siebengebirgskrimi “Dichterbrand” einmal von vorne bis hinten zu Ende zu lesen. Im heimischen Wohnzimmer fehlen dann allerdings die mystischen Klänge des kleinen “WortAnKlang-Ensembles”, das die Lesung am Freitagabend im evangelischen Gemeindehaus in Oberpleis zu einem Erlebnis mit Gänsehaut-Feeling werden ließ.
Das bereits 2008 im Eigenverlag erschienene Buch ist der erste Siebengebirgskrimi von Norman Liebold. “Eigentlich ist es kein astreiner Krimi nach altem Strickmuster”, urteilt der Autor über sein Werk. Vielmehr sei es “eine sozialkritische Geschichte, die ans Menschliche geht und die den herkömmlichen Krimi ein wenig auf die Schippe nimmt”. Die Tatsache, dass die Handlung im Siebengebirge spielt, macht den besonderen Reiz aus. Ob der Campingplatz in Eudenbach, auf dem der Autor seine Schreibstube in einem Wohnwagen eingerichtet hat, oder die Bibliothek im Schulzentrum Oberpleis – es sind Orte, die man kennt und wiedererkennt. Auch die Charaktere sind nicht völlig frei erfunden, sondern tragen die Charakterzüge von Freunden und Bekannten. “Ich schaffe keine Helden, sondern versuche, lebendige Menschen zu beschreiben.” Anlässlich der Lesung stellte sich außerdem der erst in diesem Jahr von Liebold gegründete Künstlerverein “Siebenkunst” im Gemeindehaus vor.
Gezeigt wurden unter anderem die Bögen und handgearbeiteten Holzgegenstände des Schreiners Janhendrik Landefeld, der Gold- und Silberschmuck von Ute Schäfer sowie Photographien, Graphiken und Gemälde der Künstler Katharina Theine, Wolfgang Behrendt, Anke Böser, Maxim Spektor und von Liebold selbst. “Hinter dem Verein steht die Idee, verschiedene Kunstrichtungen zu kombinieren und in einen spannenden Dialog zu bringen”, sagt er. qg

Das Buch “Dichterbrand” ist auf Anfrage im Buchhandel erhältlich und direkt beim Amator-Veritas-Verlag. Einen entsprechenden Link gibt es auf der Webseite www.siebengebirgskrimi. de. Infos über den Kunstverein unter www.siebenkunst.de.


Generalanzeiger vom 16.05.2011, S. 13.
Generalanzeiger vom 16.05.2011, S. 13.18-Mai-2011 22:03



[Norman Liebold, 16.05.2011
Presseartikel
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Siebenkunst stellt sich vor

Von Norman Liebold geschrieben am: 14.04.2011 unter Presseartikel

Artikel im evangelischen Kirchenblatt April/Mai 2011
Artikel im evangelischen Kirchenblatt April/Mai 2011

Siebenkunst stellt sich vor

Am 13. Mai 2011 stellt sich der Künstlerverein “Siebenkunst e.V.” im Evangelischen Gemeindehaus, Ittenbacher Straße 42, vor.
Der SiebenKunst e.V. setzt sich aus Künstlern, Kunsthandwerkern und Darstellern zusammen, die gemeinsam Kunst und Kultur im und über das Siebengebirge hinaus betreiben und fördern.
Mit einer kleinen Ausstellung der Künstler und ihren Kunstwerken und kunsthandwerklichen Produkten zeigt SiebenKunst Inovationen aus dem Siebengebirge. Gezeigt werden unter anderem die Bögen und handgearbeiteten Holzgegenstände des Schreiners Janhendrik Landefeld, der Gold- und Silberschmuck von Ute Schäfer, Photographien, Graphiken und Gemälde der Künstler Katharina Theine, Anke Böser, Maxim Spektor und Norman Liebold.
Der Abend wird mit einer musikalisch unterlegten Autorenlesung gekrönt:

WortAnKlang-Autorenlesenung: Dichterbrand

Norman Liebold liest aus seinem Siebengebirgskrimi “Dichterbrand”.
Zusammen mit seinem “WortAnKlang”-Ensemble inszeniert der Schriftsteller, Künstler und Schauspieler aus dem Siebengebirge seine Literatur als Verschmelzung von lebendiger, fesselnder Leseperformance und musikalischem Erlebnis.
Die Handlung des “Dichterbrand” ist in Eudenbach und in Oberpleis angesiedel und spielt ironisch mit dem Krimi-Genre.
Einlass: 19:45 Uhr.
Beginn der Lesung: 20:15 Uhr (voraussichtliches Ende 21:45 Uhr)
Eintritt: 8 Euro/ 6 Euro ermäßigt
Weitere Infos: www.siebenkunst.de
www.siebengebirgskrimi.de



[Norman Liebold, 14.04.2011
Presseartikel
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“Der Kulturgeist” in Nettersheim oder “Kultur – nein Danke”?

Von Norman Liebold geschrieben am: 30.07.2010 unter Presseartikel


Rundblick Nettersheim vom 30.07.2010, Nr. 15, Seite 13

Rundblick Nettersheim vom 30.07.2010, Nr. 15, Seite 13.

Rundblick Nettersheim vom 30.07.2010, Nr. 15, Seite 13.

“Der Kulturgeist” in Nettersheim oder “Kultur – nein Danke”?

Von Anja Raith

(ar) Es sollte die erste Lesung im neuen Literaturhaus werden. Aber am Abend dieses sehr heißen Tages konnten sich nur vier Besucher dazu aufraffen, die angebotene Literaturlesung im Hof des noch unrenovierten Gebäudes zu besuchen. Autor Normen [sic! Norman] Liebold und sein musikalischer Begleiter Maxim Spektor nahmen es gelassen und als der Vorschlag kam, man solle doch in die besser besuchte Eisdiele umzuziehen, begaben sie sich sogleich auf Wanderschaft. Ali al Najar und seine Frau begrüßten die u.a. mit “Caisa” und Klarinette beladenen Wanderer gerne in der “Kultureisdiele”, die auch schon das Liedermacherduo “Positano” zu Gast hatte. Und genau dieses Duo d.h. Daniel und John standen Pate für die Geschichte “Der Kulturgeist”. Hier entdeckt John nach einem sehr enttäuschenden, schlecht besuchten Konzert ein Beduinenzelt in der tristen Kellerdisko und verliebt sich in die schöne Dunjazad, die ihn sogleich in Richtung eines fast philosophischen Diskurses über Sinn und Idiotie der modernen Kulturindustrie führt. Autor Norman Liebold gelang es im Zusammenspiel mit dem “Tätowierer, Zeichner und Musiker” Maxim Spektor auch an diesem Abend, mit einer Mischung aus Live-Hörbuch, mimisch-gestischem Rollenspiel und schwebend schöner Musik seine Figuren zum Leben zu erwecken und blumig orientalische Erzählkunst mit herber Gesellschaftskritik zu verbinden. In der Erzählung gelingt es Dunyazad, John im Laufe der Nach davon zu überzeugen, dass der ihm gewährte eine Wunsch nur heißen kann, dass alle CD’s und sonstigen Tonträger zerstört werden, denn “alles, was man einfach haben kann,…, verliert notwendigerweise seinen Wert”. Ob das auch für den Bereich der Literatur gilt? Es bleibt zu hoffen, dass sich auch die Literaturfreunde in Nettersheim darauf besinnen, dass jede Art von Kunst und Kultur voraussetzt, dass ausreichend viele Menschen den Kulturbetrieb aktiv als Künstler, Organisatoren und als Kunstgenießer, -förderer und -käufer mitgestalten.

[Bildunterschriften:
(1) Norman Liebold (li) und Maxim Spektor (mit "Caisa) nahmen die Situation mit Humor.
(2) Nachdenklichkeit angesichts leerer Stuhlreihen: (v.l.) Norman Liebold und Maxim Spektor (mit "Caisa")
(3) Die Verbindung von Speiseeis und Kultur schien am Abend dieses sehr heißen Tages unausweichlich.
]



[Norman Liebold, 30.07.2010
Presseartikel
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Künstlerische Kritik an der Politik

Von Norman Liebold geschrieben am: 14.06.2010 unter Presseartikel

Generalanzeiger vom 14.06.2010, Seite 12

Künstlerische Kritik an der Politik

Michael Franck aus Alfter setzt Bruchholz ein. Künstler will provozieren und transportieren

Von Stefan Knopp

ALFTER. Ein Einsiedler, der bewusst jeden Kontakt zur Zivilisation meidet, ist der Alfterer Künstler Michael Franck sicher nicht. Dennoch ist die Figur Beorn aus Norman Liebolds gleichnamiger Geschichte, benannt nach dem Einsiedler in Tolkiens “Der kleine Hobbit”, unter anderem ihm nachempfunden. “Die Geschichte ist auch eine Hommage an Michaels Kunst”, erklärte der Autor. Da lag es nahe, im Rahmen der “musischen Vollmondnacht” unter dem Titel “Licht, Stein, Klang und Wort” im Kunst-Licht-Skulpturen-Garten des Künstlers auch daraus vorzulesen. Begleitet wurde Liebold vom Musiker Maxim Spektor, der das Gelesene passend mit improvisierten Percussion-Klängen untermalte. Der Schriftsteller aus dem Siebengebirge las aus mehreren seiner Texte, dazwischen spielten Lara und Daniel Gentile von der Akustik-Band “Eko”.

Generalanzeiger vom 12.06.2010, S. 12

Bild im Generalanzeiger vom 12.06.2010, S. 12. Bildunterschrift: Der Künstler und sein Werk: Michael Franck stellt seine Arbeiten in Alfter aus. Foto: Wolfgang Henry

Zuvor hatten die Besucher Gelegenheit, Francks Werke zu besichtigen. Der Künstler arbeitet “mit Fragmenten aus der Natur in Verbindung mit Glas, Stein und anderen Dingen”, erklärte er. Imposant sind seine Holzskulpturen: Einige hat er zu Schachfiguren verarbeitet, die auf Ausstellungen auf dem Fragment eines großen Schachbretts stehen. “Das ist aber 17 Meter breit und passt nicht in meine Wohnung.” Etwa drei Jahren arbeitet er mit Holz von Bäumen, die Stürmen zum Opfer gefallen sind. Die Skulptur “Versteckte Gedankenlücke” hat er 2008 nach dem Orkan Emma gesammelt, “Horizontal” zeigt Holz von Yvonne von 2008. Im Garten ruht eine längliche Holzskulptur vom Orkan Kyrill, Mitte Januar 2007, auf einer Konstruktion aus aufgestapelten Schiefersteinen, die die Vornamen deutscher Politiker tragen. “Liege der Ignoranz auf der Mauer der Ignoranten” heißt das Werk, eine deutliche Kritik an der Industrie-Politik der Bundesregierungen der letzten 30 Jahre. “Für mich sollte Kunst nicht nur schön, hässlich oder provokant sein, sondern auch etwas transportieren.”

Auch den “großen Bruder” konnte man betrachten, in das Werk ist Glas eingearbeitet, mit Metallstreben und einer Eisenkette. Daneben zeigte Franck auch kleinere Steine, in die Weißglas von Nanometer-Messgläsern eingearbeitet sind, das von innen beleuchtet wird und faszinierende Muster an die Wand wirft. Das Bild des Fingerabdrucks eines Orang-Utans ziert den Eingangsbereich – “Den hat mir ein Freund besorgt, der im Kölner Zoo arbeitet” – und auf der Terrasse steht Francks neuestes Werk: Zwischen zwei Mannshohen Moselschiefersteinen hat er 555 Glasscheiben angebracht. “Dafür habe ich 15 Quadratmeter Glas verarbeitet.”

Im Garten las Liebold auch aus seiner neuesten Geschichte: “Euthanatus”. Sie spielt zur Abenddämmerung auf dem Petersberg, dazu passend wurde nach Sonnenuntergang ein bengalisches Feuer im Garten entzündet.


Generalanzeiger vom 12.06.2010, Seite 12

Generalanzeiger vom 12.06.2010, Seite 12



[Norman Liebold, 14.06.2010
Presseartikel
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