Von Norman Liebold geschrieben am: 29.03.2010 unter Presseartikel
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Kölnische Rundschau vom 29.03.2010. Krimi über den „Gläsernen Bürger“Von MICHAEL SCHNITZLER NETTERSHEIM. „Gläserner Sarg“ heißt die Krimi-Erzählung, aus der Norman Liebold in der Nettersheimer Gemeindebücherei las. Gläserner Sarg? „Die Erklärung für den Titel würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen“, sagte Liebold und erklärte dann doch recht prägnant: Der gläserne Sarg spiele einerseits auf den gläsernen Sarg Schneewittchens, andererseits auf den „Gläsernen Bürger“, also den vom Staat durchleuchteten Bürger an. Diese zunehmende Überwachung der Bürger durch den Staat, in den vergangenen Jahren etwa in Bezug auf die Methode der Videoüberwachung kontrovers diskutiert, ist das Hauptthema von Liebolds Buch. Die Hauptfigur, der manisch-depressive 60-jährige Bauer Rowedder aus dem Siebengebirge, fühlt sich permanent vom Staat verfolgt, weshalb die Erzählung eine Gradwanderung zwischen der mitunter erschütternden Wirklichkeit und den paranoiden Fantasien des Bauern darstellt. Als schlussendlich ein Flugzeug im Auftrag des deutschen Staats in den „Langen Eugen“ – das Zentrum des UN-Campus’ in Bonn – gelenkt wird, um neuen Antiterror-Gesetzen den Weg zu bereiten, kann der in Ohnmacht fallende Rowedder längst nicht mehr zwischen der Realität und seinen Wahnvorstellungen unterscheiden. Gerade diese Momente zwischen Realität und Wahnsinn waren es, die Liebold besonders gekonnt szenisch darstellte. Dazu lieferte sein musikalischer Partner Bernd Gast die passende akustische Untermalung: Mit seiner Gitarre und seinem Mini-Keyboard legte er mal normale, dann wieder verzerrt-verrückte Geräusche unter Liebolds Erzählung und gab der Lesung so die entsprechende Atmosphäre. Schade war es, dass nur wenige Besucher der Lesung beiwohnten, die im Rahmen der fünften „Literatour“ in Nettersheim stattfand. Kerstin Juchem, Leiterin der Gemeindebücherei war angesichts der geringen Resonanz etwas ratlos, Liebold hingegen nahm es gelassen – nachdem der Königswinterer sich draußen sein „Pfeifchen“ angesteckt hatte, las er drinnen entspannt für das anwesende Grüppchen. [Bildunterschrift:] Musikalisch unterstützt von Bernd Gast las Norman Liebold in der Gemeindebücherei Nettersheim voller Inbrunst aus seiner Krimi-Erzählung “Gläserner Sarg” vor. (Foto: Schnitzler) |
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[Norman Liebold,
29.03.2010 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 02.03.2010 unter Presseartikel
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Kölner Stadtanzeiger vom 02.03.2010. Online-Version des Artikels: http://www.euskirchen-online.ksta.de/html/artikel/1264185905429.shtml Wahrheit, Wirklichkeit, WahnsinnInitiatorin Kerstin Juchem hat die “Literatour” zu einer Veranstaltungsreihe entwickelt, die den Vergleich mit großen Literaturhäusern nicht zu scheuen braucht. Den diesjährigen Auftakt gestaltet die Autorin Martina Kempff.Von Claudia Hoffmann. NETTERSHEIM – Auch in diesem Jahr bietet das Literaturhaus Nettersheim großen und kleinen Bücherfreunden im Rahmen der „Literatour“ eine Fülle ausgesuchter literarischer Leckerbissen. Was vor fünf Jahren mit zehn Veranstaltungen – zumeist in Form klassischer Lesungen – gewissermaßen noch als „Kultur im Kleinen“ begann, hat sich unter der Leitung von Bibliothekarin Kerstin Juchem in der Zwischenzeit zu einer Veranstaltungsreihe entwickelt, die den Vergleich mit Literaturhäusern in den größeren Städten nicht zu scheuen braucht.
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02.03.2010 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 31.12.2009 unter Presseartikel
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Kölnische Rundschau vom 31.12.2009 (Archiv) Schreibender “Nacktbader”Jugendliche organisieren eine Lesereihe in der Lutherkirche[von] NINA WINDISCH
MÜLHEIM. Unter dem Motto “Geistreich” macht die Jugend in Mülheim Kirche: In der Lutherkirche organisieren die Jugendlichen den Gottesdienst teilweise selbst, und die Internetpräsenz wird von einem 15-jährigen gestaltet. Nun, im Rahmen der Feiern zum 400-jährigen Bestehen der Gemeinde, soll unter dem Motto “Geistreich” auch kulturell noch mehr stattfinden – und zwar mit einer Lesereihe. Workshops mit Schulen sind geplant, um eine spielerische Herangehensweise an Literatur zu ermöglichen. Aber die Reihe soll auch ein attraktives kulturelles Angebot für die Menschen im Veedel darstellen. “Es gibt auch hier Menschen, die für eine nette Unterhaltung nicht über den Rhein fahren wollen”, sagte Zaske. Als abendfüllende Veranstaltung sieht auch Liebold seine Lesung. Es sei eine klassische Autorenlesung, keine Verkaufsveranstaltung. Geschichte am eigenen Leib erfahren Den Auftakt machte er mit seinem Roman “Gläserner Sarg”, mit dem er Kritik übt am Überwachungsstaat. Protagonist ist der 60-jährige Bauer Hans Rohwedder, der sich in einem Steinbruch des Siebengebirges den Staub abwaschen möchte, dabei fotografiert und dann angezeigt wird wegen Nacktbadens. Eine Geschichte, die Norman Liebold buchstäblich am eigenen Leibe erfahren hat. Doch er setzte sich zur Wehr gegen die Geldstrafe von 45 Euro, wie auch seine Romanfigur Rohwedder. Bei der nimmt das jedoch größere Dimensionen an. Am 28. März Iiest Norman Liebold dann aus “Der Kulturgeist”, und am 15. Oktober aus “Navigator”, einem Roman, der im Jahr 2045 spielt und in Much im Rhein-Sieg-Kreis bereits als Schullektüre gelesen wurde. Bei Liebolds erster Lesung setzten sich die Jugendlichen bereitwillig in die erste Reihe: “Ich denke, wir können hier eine Literaturbühne etablieren”, meinte der Autor. [Bildunterschrift:] “Hier muss ich lesen!”: Norman Liebold war begeistert vom Ambiente in der Lutherkirche. (Foto: Windisch). |
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31.12.2009 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 17.12.2009 unter Presseartikel
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Kölner Stadtanzeiger vom 17.12.2009 Wenn Nacktbaden zum Verhängnis wirdLESUNG Überwachung und ihre FolgenVON JOHANNA HECKELEY Mülheim. Bauer Rowedders Sätze in tiefem Bass tönen durch die Lutherkirche Köln-Mülheim. Unterbrochen werden sie von den fisteligen Anordnungen des Ordnungsamtsangestellten. Als Norman Liebold aus seinem Buch “Gläserner Sarg” vorliest, bietet er seinen Zuhörern eher ein Ein-Mann-Theaterstück als eine Lesung. Damit machte er den Auftakt zur dreiteiligen Lesereihe “Geistreich”. Liebold liest mit Leidenschaft, erweckt so seine eigenwilligen, mit Liebe zum Detail gestalteten Figuren in bildreichen Szenen zum Leben. Die Lesekultur sei etwas in Vergessenheit geraten – zu Unrecht, wie er findet: “Ein gut vorgelesenes Buch kann eine abendfüllende Veranstaltung sein.” Anlass für den Roman war ein Schlüsselerlebnis Liebolds: “Das mit dem Baden im See ist mir selbst passiert. Aber zahlen musste ich nicht”, fügt er grinsend hinzu. Beim Schreiben sei George Orwell literarisches Vorbild gewesen: “An dem kommt man nicht vorbei, wenn man über Überwachung schreibt.” www.norman-liebold.com www.geistreich-koeln.de Norman Liebold liest aus seinem Roman “Gläserner Sarg”. |
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17.12.2009 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 08.05.2009 unter Presseartikel
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Generalanzeiger vom 08.05.2009, Seite 13 Gitarrenklänge am gläsernen SargAutor Norman Liebold und Musiker Bernd Vollbach bieten im Siebengebirgsmuseum Krimi und BluesKÖNIGSWINTER. Ungewohnte Klänge im Siebengebirgsmuseum: Eine hawaiianische Slag Key-Gitarre wird man zwischen den historischen Exponaten wohl noch nicht gehört haben. Doch der Vollblut-Musiker Bernd Vollbach improvisierte und groovte was das Zeug hält. Seine Musik war allerdings nicht die Hauptsache an diesem Abend, in erster Linie ging es um den Autor Norman Liebold und sein Buch „Gläserner Sarg“, das er auf Einladung der Volkshochschule Siebengebirge vorstellte. „Ich bin schon sehr gespannt“, begrüßte Hedwig Roos-Schumacher, Leiterin der VHS Siebengebirge, die Besucher der Lesung des 1976 in Leipzig geborenen studierten Alt-Germanisten Liebold. „Heute findet eine kleine Zeitreise ihren Abschluss“, so Roos-Schumacher, die noch einmal die vergangenen Lesungen mit Büchern zum Thema Antike und Mittelalter Revue passieren ließ. Mit Liebolds „Anti-Bewachungs- Polit-Thriller“, wie der Autor sein Werk selbst bezeichnet, stand nun die Neuzeit auf dem Programm. Die Geschichte dreht sich um einen manisch-depressiven Bauern, der im Adamskostüm in einem kleinen See badet und dabei heimlich fotografiert wird. Aufgrund dieses Fotos kommt es zu einem Bußgeldverfahren, gegen das der Bauer mit drastischen Mittel zu Felde zieht. Mit seinem Traktor macht er sich auf den Weg Richtung Bonn und will dort bei der UNO gegen diese Abstrafung protestieren. Ein klassischer Krimi ist Liebolds Buch sicher nicht, dafür beruht er,wie der Autor bei der Lesung verriet, auf einer wahren Begebenheit. „Eigentlich lese ich ganz schlecht“, verriet Liebold mit einem Augenzwinkern. „Bernd Vollbach gibt mir erst den richtigen Groove.“ Offensichtlich nicht nur ihm, sondern auch dem Publikum, bei dem die Kombination von Krimi und Blues gut ankam. kwk |
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08.05.2009 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 29.11.2008 unter Presseartikel
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Oberhau Aktuell, Ausgabe 11/2008, Seite 15 Siebengebirgs-Krimis von Norman LieboldAutorenlesung im Eudenbacher Campingstübchen oder auf dem Campingplatz Hülder(Fu) Oberhau aktuell berichtete bereits über den Autor, Schriftsteller, Künstler und Schauspieler Norman Liebold, mit seinem zweiten Wohnsitz, Eudenbach, Campingplatz Hüler. Bereits am 18.7.2008 bat der Schriftsteller zur Autorenlesung in das idyllische Camperstübchen im Eudenbacher Unterdorf. Über 40 Krimifreude folgten dem Aufruf des Autoren. Bei dezentem Kerzenlicht, angereichert mit erlesenem Wein und knisternder Spannung, las Norman Liebold aus seinen im Jahre 2008 erschienenen Kriminalromanen “Dichterbrand” oder “Gläserner Sarg”. Einbezogen ist [sic! in] das Geschehen ist der Oberhau mit seinen 14 Orten, der Friedhof als Begegnungsstätte oder Stätte der Angst oder der Besuch der Gaststätte zum Siebengebirge. Man erkennt, der Autor kennt den Oberhau und seine Leute und weiß diese Kenntnisse positiv im Rahmen seiner Schriftstellerei zu nutzen. Sogar ein Schlenker in einen Steinbruch, in einen Badesee ins benachbarte Rheinland Pfalz oder in die Nähe Bennau soll nicht fehlen. Wollen Sie, liebe Leser, Norman Liebold näher kennen lernen, ist die möglich: www.norman-liebold.de, www.amator-veritas.de oder kaufen Sie seine Werke (erhältlich in allen Buchhandlungen). |
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[Norman Liebold,
29.11.2008 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 26.11.2008 unter Presseartikel
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Zwischen dem 30.07.2008 und dem 26.11.2008 brachte die Neue Rheinische Zeitung das von Christian Rottmann und dem Café Podcast produzierte Multimedia-Experiment “Hör-Seh-Buch” in zehn Folgen mit einem Abstand von 14 Tagen. Das Hörsehbuch ist die audiovisuell aufgezeichnete, vollständige Lesung von “Gläserner Sarg“1. An dieser Stelle die Liste der einzelnen Artikel: Online-Flyer Nr. 174 vom 26.11.2008 Online-Flyer Nr. 172 vom 12.11.2008 Online-Flyer Nr. 170 vom 29.10.2008 Online-Flyer Nr. 168 vom 15.10.2008 Online-Flyer Nr. 166 vom 01.10.2008 Online-Flyer Nr. 163 vom 10.09.2008 Online-Flyer Nr. 161 vom 27.08.2008 Online-Flyer Nr. 159 vom 13.08.2008 Online-Flyer Nr. 157 vom 30.07.2008 |
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[Norman Liebold,
26.11.2008 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 20.09.2008 unter Presseartikel
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Generalanzeiger vom 20./21.09.2008. S. 24 SIEGBURG. Ein manisch-depressiver Bauer namens Rowedder startet einen Feldzug gegen den Überwachungsstaat, fährt mit seinem Traktor zur zur Dependance der Vereinten Nationen in Bonn – und erlebt dort das wohl schlimmste Abenteuer seines Lebens. Soviel sei verraten zur Handlung des aktuellen Kriminalromans “Gläserner Sarg” von Norman Liebold. Heute, Samstag, stellt der Autor sein von zynischem Humor getragenes Werk im Kulturcafé Siegburg an der Ringsstraße vor. der Literarische Abend beginnt um 20 Uhr. cla |
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[Norman Liebold,
20.09.2008 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 10.09.2008 unter Presseartikel
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Erschienen am 10.09.2008 in der Neuen Rheinischen Zeitung. Zur Onlineversion des Originalartikels. Liebolds Siebengebirgskrimi als „Hörsehbuch“ Gläserner Sarg – Folge 5Von Norman Liebold Regionalkrimis gibt es eine ganze Menge, aus fast jeder Stadt, aus jeder Gegend – politische Regionalkrimis findet man dagegen seltener – vor allem, wenn sie sehr aktuellen Bezug haben wie der jüngst erschiene Siebengebirgskrimi „Gläserner Sarg“ von Norman Liebold. In Zusammenarbeit mit Café Podcast liest der Autor den Roman für die Leser der NRhZ als „Hörsehbuch“. Hier die dritte Folge – die Redaktion.
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[Norman Liebold,
10.09.2008 |
Von Norman Liebold geschrieben am: 27.08.2008 unter Presseartikel
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Erschienen am 27.08.2008 in der Neuen Rheinischen Zeitung. Zur Onlineversion des Originalartikels. Liebolds Siebengebirgskrimi als „Hörsehbuch“Gläserner Sarg – Folge 3Von Norman Liebold Regionalkrimis gibt es eine ganze Menge, aus fast jeder Stadt, aus jeder Gegend – politische Regionalkrimis findet man dagegen seltener – vor allem, wenn sie sehr aktuellen Bezug haben wie der jüngst erschiene Siebengebirgskrimi „Gläserner Sarg“ von Norman Liebold. In Zusammenarbeit mit Café Podcast liest der Autor den Roman für die Leser der NRhZ als „Hörsehbuch“. Hier die dritte Folge – die Redaktion. [Zum Rest des Beitrages! »] |
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[Norman Liebold,
27.08.2008 |